Das optimale Raumklima

Das optimale Raumklima zu finden ist nicht immer einfach. Denn es hat hier Jeder seine eigenen Vorstellungen und diese variieren je nach Raum. So hat man es im Schlafzimmer z.B. eher kälter und im Wohn- oder Badezimmer eher wärmer. Zudem mag der Eine lieber einen leichten Frischluftzug und der Andere nicht.

Es ist also ein Mix aus:

  • Temperatur
  • Luftfeuchtigkeit
  • Frischluftzug

Temperatur:

Die Temperatur liegt je nach Belieben meistens zwischen 18°C und 22°C. Während man im Schlafzimmer mit 18°C zufrieden ist, kann es sein, dass man im Bad lieber 22°C hat. Das liegt aber alles noch in einem sehr guten Bereich und entspricht der Regel, dass es in Schlafräumen eher etwas kühler und in Aufenthaltsräumen etwas wärmer ist.

Luftfeuchtigkeit:

Mit der Luftfeuchtigkeit verhält es sich ähnlich wie mit der Temperatur, mit der Ausnahme das man hier gewisse Grenzen einhalten sollte. Sie lässt sich ohnehin nicht so einfach regeln wie man z.B. die Temperatur über die Heizung einstellen kann. Es gibt hierzu zwar Geräte wie einen Luftentfeuchter oder einen Luftbefeuchter, allerdings hat so etwas auch nicht Jeder zu Hause.

Empfohlen für die Luftfeuchtigkeit ist ein Bereich zwischen 30% und 70%, wobei man normalerweise zwischen 40% und 60% liegt. Ist die Luftfeuchtigkeit zu niedrig, kann es zu Atemwegserkrankungen kommen oder zu Kopfschmerzen führen. Ist die Luftfeuchtigkeit über längere Zeit zu hoch, kann sich Schimmel bilden. Es ist also wichtig regelmäßig Querzulüften. Insbesondere sollte man dies in einem Raum nach dem Schlafen, Sport oder Duschen machen. Um die Luftfeuchtigkeit in einem Raum zu messen, reicht ein einfaches Hygrometer, eine kleine Auswahl hierzu findet sich hier*.

Lüften sollte man übrigens auch wenn es draußen regnet oder Nebel vorhanden ist. Denn durch die normalerweise höhere Temperatur in der Wohnung, hat die Luft mehr Feuchtigkeit aufgenommen, als die Frischluft und es wird trotzdem Feuchtigkeit nach außen getragen.

Luftzug:

Der Luftzug ist ein bedeutender Faktor für das Wohlbefinden in einem Raum. So lässt sich dieser zu Hause sehr gut nach den eigenen Bedürfnissen anpassen, im Büro gibt es jedoch des Öfteren Ärger.

Schuld ist dann entweder ein gekipptes Fenster, eine Klimaanlage oder offen stehende Türen. Für diese Probleme gibt es leider keine Lösung. Lüftungstechnisch macht es keinen Sinn ein Fenster zu kippen. Hier wird ein kurzes Stoßlüften empfohlen, was aber normalerweise nicht zu Problemen führt.

In der Regel ist es so, dass im Büro der Stärkere gewinnt. In der Praxis beudetet dies. dass die Klimaanlage an ist und das Fenster offen, bzw. gekippt ist.

Die Gefahr dabei ist eine Erkrankung wie z.B. der Klassiker die Erkältung. Bei Problemen mit dem Luftzug kann ich nur raten sich wärmer anzuziehen oder „der Stärkere“ zu sein.

Fazit:

Das optimale Raumklima gibt es somit nicht. Jeder hat hier sein eigenes empfinden. Jedoch sollte darauf geachtet werden, dass die Luftfeuchtigkeit in einem optimalen Bereich von 40% – 60% liegt um Atemwegserkrankungen oder Schimmel zu verhindern.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.